IVF-Behandlung im Fortgeschrittenen Alter
IVF-Behandlung im Fortgeschrittenen Alter
Das Alter der Frau ist ein wichtiger Faktor. Dennoch ist eine Schwangerschaft auch bei Frauen ab 40 Jahren möglich, wenn die Eierstockreserve ausreichend ist. Durch die Präimplantationsdiagnostik (PID) können Schwangerschaftsraten von etwa 25–30 % erreicht werden. Mit einer IVF-Behandlung in unserem Kinderwunschzentrum auf Zypern können wir Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft im fortgeschrittenen Alter erhöhen.
Hormonuntersuchungen am 3. Zyklustag sowie die im Ultraschall sichtbare Eierstockreserve können zeigen, dass die Eierstockfunktion noch ausreichend ist. In diesem Fall kann eine IVF-Behandlung bis zum Alter von 45 Jahren durchgeführt werden. Frauen ab 38 Jahren wird jedoch empfohlen, die Embryonen mittels Präimplantationsdiagnostik auf chromosomale Auffälligkeiten untersuchen zu lassen.
Während heute für nahezu alle Formen der männlichen Unfruchtbarkeit wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, stellt das fortgeschrittene Alter der Frau nach wie vor die größte Herausforderung dar. Die Eierstockreserve eines neugeborenen Mädchens beträgt etwa 1–2 Millionen Eizellen und sinkt bis zur ersten Menstruation auf etwa 250.000–300.000. Bis zur Menopause nimmt diese Zahl kontinuierlich ab. Besonders ab dem 37. Lebensjahr beschleunigt sich dieser Rückgang deutlich.
Zusätzlich verschlechtert sich mit zunehmendem Alter die Qualität der Eizellen, wodurch die Chancen auf eine Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes sinken. Aus diesem Grund treten Fehlgeburten in höherem Alter häufiger auf als bei jüngeren Frauen. Das Alter der Frau und die dadurch häufig reduzierte Anzahl an Eizellen gehören zu den wichtigsten Faktoren, die den Behandlungserfolg beeinflussen. Dennoch können bei Frauen ab 40 Jahren mit guter Eierstockreserve durch Präimplantationsdiagnostik Schwangerschaftsraten von etwa 25–30 % erzielt werden.
Bei Frauen höheren Alters, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, kann die Präimplantationsdiagnostik angewendet werden, um die Chancen auf eine gesunde Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes zu erhöhen. Dabei werden die Embryonen vor dem Transfer in die Gebärmutter auf chromosomale Auffälligkeiten untersucht, die in dieser Altersgruppe häufiger auftreten. So kann die Übertragung genetisch auffälliger Embryonen vermieden werden.
Eine verminderte Eierstockreserve kann jedoch auch bei jüngeren Frauen auftreten, während manche Frauen höheren Alters eine bessere ovarielle Reaktion als erwartet zeigen können.
Daher ist es von großer Bedeutung, die Eierstockreserve durch eine ausführliche Untersuchung, Ultraschallkontrollen und Hormonanalysen genau zu bestimmen. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung der Erfolgschancen und eine umfassende Aufklärung der Patientin. Das Vertrauen in die gewählte Behandlungsmethode sowie die gute Zusammenarbeit zwischen Patientin und Behandlungsteam reduzieren den psychischen Stress und tragen wesentlich zum Behandlungserfolg bei.
